Marsmännchen in 3D

Heute beamt uns ein 3D-Spektakel aus dem Hause Disney von der Erde zum Mars.
John Carter – Zwischen Zwei Welten ist ein Science Fiction-Abenteuer, das sich in den Mantel der alten Geschichte hüllt. Und so springt der Film von der einen in die andere Welt – ganz wie der Held, gespielt von Taylor Kitsch, selbst.
Die Figur John Carter wurde 1912 von dem Schriftsteller und Tarzan-Erfinder Edgar Rice Burroughs zum Leben erweckt. Die „Barsoom“-Sage diente bereits einigen großen Regisseuren als Vorlage und viele Stilelemente und Figuren finden sich in Filmen wie „Star Wars“ und „Avatar“ wieder. Nach 100 Jahren bekommt nun das Original seinen eigenen Film und darf sich rezitieren.

© 2011 Disney

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Der Film ist ein Komplex aus mehreren Handlungssträngen und Genres: Science Fiction, Action, Kriegsdrama, Odyssee, Epos, Krimi und Liebesgeschichte. Hier kann man als Zuschauer schon einmal den Überblick verlieren. Aber bei Kosten um die 250 Millionen Dollar sollte für jeden etwas dabei sein.
Regisseur Andrew Stanton (u.a. Wall-E, Findet Nemo) liebte bereits als kleiner Junge die Weltraumabenteuer, die Edgar Rice Burroughs in insgesamt 11 Büchern auf das Papier brachte. Die Verfilmung des ersten Bandes „A Princess of Mars“ stellte Stanton vor die Herausforderung, den Film nicht als Plagiat wirken zu lassen:

JOHN CARTER ist ein gewaltiges episches Science-Fiction-Abenteuer mit Romantik, Action und politischen Intrigen. Es war schwer, sich mit diesem Buch zu befassen, ohne den Eindruck zu erwecken, nur von allen anderen Projekten etwas übernommen zu haben. Denn im Laufe von 100 Jahren ist das Buch entweder dreist kopiert worden oder hat andere Bücher und Filme inspiriert. Der Film sollte eine eigene Kategorie besetzen, es sollte unmöglich sein, ihn auch nur zufällig mit anderen Science-Fiction- oder Fantasy-Filmen vergleichen zu können. Hier handelt es sich um Science-Fiction aus der Perspektive eines Mannes aus der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende. Deshalb hat der Film eine coole altmodische Aura, mit der man spielen kann. Ich wollte an natürlichen Schauplätzen drehen und das Gefühl vermitteln, als befände man sich auf beiden Planeten wirklich in dieser Zeit.

Im Mittelpunkt steht Ex-Soldat John Carter, der nach dem amerikanischen Bürgerkrieg auf Erden alles verloren hat. Sogar seinen Glauben an sich selbst. In den Irrungen der Indianerkriege gerät John Carter in einen Hinterhalt und flüchtet sich in eine Höhle. Dort beginnt das Abenteuer, das ihn für immer verändern wird… Wie John Carter sich plötzlich auf dem geheimnisvollen Planeten wiederfindet, welche Aufgaben er dort bestehen muss und wie er den Tharks und der Prinzessin aus Helium begegnet, wird hier nicht verraten.
Nur soviel: Dank der Schwerkraftverhältnisse wird John Carter auf Barsoom zum Superhelden.

Warum der Film sehenswert ist, verrät Hauptdarsteller Taylor Kitsch („Friday Night Lights“) gleich selbst:

Allein die Sequenz mit den weißen Riesenaffen ist das Eintrittsgeld für diesen Film wert. Visuell ist dieser Film unglaublich. Ich bin überzeugt davon, dass die Zuschauer diese Charaktere mögen werden, sie werden sich mit ihnen identifizieren können. Das ist kein Film, bei dem es nur um Spezialeffekte geht, bei dem Dinge in die Luft fliegen und ein Typ im Mittelpunkt steht, der einem eigentlich völlig egal ist. Bei John Carter ist das anders, man interessiert sich für ihn und seine Reise, ist emotional involviert. Man sieht einen unglaublichen erzählerischen Bogen bei dieser Figur, sieht, wer er wirklich ist, seinen Neuanfang und seine Wiedergeburt.

©2011 Disney.

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