Möge das Glück stets mit Euch sein…

Mitreißend. Ergreifend. Fesselnd.

Die Trilogie „DIE TRIBUTE VON PANEM“ von Suzanne Collins zählt zu den größten Weltbestsellern seit „Harry Potter“ und der „Twilight“-Saga. Der erste Band „The Hunger Games“ steht seit seinem Erscheinen im September 2008 nicht umsonst 160 Wochen am Stück auf der New York Times Bestsellerliste. 160 Wochen – das sind immerhin mehr als drei Jahre!
Seitdem die Filmarbeiten im Frühjahr 2011 begonnen haben, warten die Fans weltweit gespannt auf die Verfilmung des ersten Romans. Am Donnerstag wird es endlich soweit sein, denn der Film startet offiziell in unseren Kinos. Mit DIE TRIBUTE VON PANEM inszeniert Regisseur Gary Ross („Pleasantville“, „Seabiscuit“) ein facettenreiches Action-Abenteuer, das auch Erwachsene unweigerlich in seinen Bann zieht.
Am vergangenen Freitag wurde die Deutschlandpremiere in Berlin gefeiert und rund 1.000 Fans harrten über Stunden am Schwarzen Teppich aus, um einen Blick auf ihre Helden Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson oder Liam Hemsworth zu erhaschen.

16.03.2012 Berlin
Deutschland Premiere DIE TRIBUTE VON PANEM im Cinestar Sony Center
Elizabeth Banks, Liam Hemsworth, Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson auf dem roten Teppich
© STUDIOCANAL GmbH/F:Christian Schulz

Der Inhalt des ersten Bandes ist den meisten unter Euch sicher bekannt. Allen anderen hilft hier eine kurze Zusammenfassung, die in keinster Weise das Lesen der Bücher ersetzt:

Aus dem kriegszerstörten Nordamerika ist der Staat Panem entstanden, geführt von einer unerbittlichen Regierung. Das hochtechnisierte Kapitol regiert das ums Überleben kämpfende Volk mit eiserner Hand. Um seine Macht zu demonstrieren und um das Volk für frühere Aufstände zu bestrafen, veranstaltet das Regime jedes Jahr ein tödliches Fernsehspektakel: Die Hungerspiele. 24 Jugendliche, je ein Mädchen und ein Junge aus Panems zwölf Distrikten, müssen in einem modernen Gladiatorenkampf antreten, den nur einer von ihnen überleben darf. Der Überlebenskampf wird landesweit live übertragen und wird von den priviligierten Bewohnern des Kapitols als Entertainment-Show konsumiert. Als ihre kleine Schwester Primrose für die Spiele ausgelost wird, zögert die 16-jährige Katniss Everdeen keinen Moment und nimmt freiwillig Prims Platz ein. Der zweite Kandidat aus Katniss’ Distrikt ist Peeta, der ihr bereits schon einmal das Leben gerettet hat und ihr kurz vor den Spielen seine Liebe gesteht. Doch das Kapitol macht sie zu Todfeinden. Beiden ist klar, dass sie sich früher oder später als Feinde gegenüberstehen werden, denn die Hungerspiele kennen nur einen Sieger. Katniss muss lernen, auf ihre Instinkte zu hören: Ist Überleben wichtiger als Menschlichkeit und wiegt das eigene Leben mehr als die Liebe?

Die Verfilmung ist dank der Mitarbeit der Erfolgsautorin Suzanne Collins wunderbar gelungen. Kein Wunder, denn die erfolgreiche Autorin, die 1962 in New Jersey geboren wurde und heute in Connecticut lebt, begann ihre Karriere nicht als Schriftstellerin, sondern arbeitete zuvor für das amerikanische Kinderfernsehen. Unter anderem war sie als Autorin für den Sender Nickelodeon tätig, bevor sie vom Kinderbuchautor James Proimos inspiriert, selbst mit dem Schreiben anfing. Collins weiß, wie man aus dem geschriebenen Wort laufende Bilder machen kann. Trotzdem birgt eine Literaturverfilmung immer Risiken:

„Wenn man einen Roman in einen zweistündigen Film umarbeitet, kann man einfach nicht alles mit einbauen. Nicht alle Figuren schaffen es auf die Leinwand. Es war natürlich schwierig für mich, mich von den verschiedenen Personen und Nebenhandlungen zu trennen, aber ich glaube nicht, dass das am emotionalen Bogen der Story etwas geändert hat. Dann ergab sich noch die Frage, wie wir die im Buch in erster Person erzählte Geschichte entsprechend transformieren sollen. Der ganze Roman wird aus Katniss‘ Sicht erzählt, wir kennen alle ihre Geschichte. Diese innere Welt galt es nun entsprechend zu dramatisieren,“

so die Autorin.

© Oetinger Verlag

Ich war von dem Film ergriffen und mich berührte Katniss‘ Menschlichkeit und Mut in der grausamen Welt von Panem, in der die Menschen nach Hoffnung dürsten und Mitgefühl den Tod bringen kann, zutiefst.
Der Film zieht einen in den Strudel der Ereignisse von Panem. Die Sensationsgier der Menschen aus dem Kapitol hält uns einen Spiegel vor und plädiert an unsere Menschlichkeit. Die Bücher und der Film zeigen ungeschönt, wie sich der Mensch durch seine Lust am Schauen selbst unterwirft und manipulieren lässt. Gerade die gewählte Form als Reality-TV-Show ist aktueller denn je.
Einige Kampf- und Todesszenen waren mir teilweise zu heftig und ich war dankbar, dass diese mit der Dokumentations-Kamera gedreht wurden, so dass die Bilder wie verwackelt wirken.

Bevor am Donnerstag die Kinopforten geöffnet werden, empfehle ich das erste Buch „Hunger Games“ zu lesen. Keine Sorge, die 432 Seiten werdet ihr im Nu verschlingen.

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