Beerensammlerin

48 Stunden Paleo sind vollbracht

Das erste Fazit: Ich bin eine Sammlerin geworden. Denn ein Blick in meine Schränke verriet, dass ich dringend einen frischen Paleo-Wind nötig hatte: Haferflocken, Müsli, Brot – selbst das gute Biobrot von Springer.. nicht erlaubt.
Also stiefelte ich los und kaufte Unmengen an Nüssen und Früchten. Neben Blaubeeren ganz oben auf meiner Favoriten-Liste: Pflaumen. Lecker!
Wie gut, dass ich in der Nähe von Hamburgs schönstem Wochenmarkt, dem Isemarkt wohne. Dort bekomme ich alles an Obst und Gemüse der Saison. Auch ein Stück Fleisch vom Weiderind habe ich mir gegönnt. Das hat seinen Preis, aber wenn man den nicht bereit ist zu zahlen, sollte man lieber auf Fleisch verzichten. Nur Fleisch von freilaufenden Weiderindern, Hühnern, usw. darf gegessen werden. Fleisch ist bei uns nun eine Kostbarkeit und wird auch genauso mit viel Respekt und Genuss gegessen.

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Es ist jedoch nicht so einfach, sich an den anderen Tagen in den Supermärkten Paleo-gerecht zu ernähren. Noch nie ist mir so deutlich geworden, wieviel Getreide, industriell hergestellte Nahrung und abgepackte Lebensmittel es gibt…
Ich habe heimlich in die Wagen meiner Miteinkäufer geschielt. Ich war neugierig und wollte wissen, was generell an Lebensmitteln gekauft wird. Darauf hatte ich vorher nie geachtet – warum auch.
In den Wagen fast der gleiche Inhalt: Jede Menge Brot, Milchprodukte, Zucker und wenig Vitamine. Fertige Fleischstücke aus dem Tiefkühlregal – puh, das würde ich noch nicht einmal ohne Experiment essen. Selbst die bewusste Bio-Käuferin hat fast nur Getreide und Milchprodukte im Korb liegen. Dies sind in unserer Gesellschaft die Hauptnahrungsmittel geworden. Aber warum? Weil es schnell und einfach konsumierbar ist?

Es geht mir gut

Gestern hatte ich einen Tiefpunkt und war sehr schlapp. Kein Wunder, ist nach 24 Stunden mein Kohlenhydratspeicher aufgebraucht. Ich habe einfach durchgehalten und gestern viel unternommen. Stolz darf ich aber sagen, dass ich nicht einmal in Versuchung gekommen bin. Obwohl diese an jeder Ecke lauern. Dafür geht es mir heute – 48 Stunden später – fantastisch. Ich merke sehr deutlich, wann ich satt bin und habe kein Verlangen nach süßen Teilchen, Eis, Pasta oder dergleichen.

Zur Zeit kann ich aufgrund der warmen Temperaturen recht schnell einen Salat zaubern und Obst naschen. Das macht die Vorbereitung noch sehr einfach.

Hier ein schnelles Rezept für die letzten warmen Sommertage:

Melone mit Schinken von sehr glücklichen und gesunden Schweinen und Kürbiskernen. Wer mag, kann einen Hauch Olivenöl verwenden

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